|
Außer meiner Wohnung und meinem Garten gibt es Hamburg ein paar Orte, an denen ich mich sehr gern aufhalte...
Der Michel
Auch die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis – kurz „der Michel“ – beeindruckt mich immer wieder – ob nun bei klassischen Konzerten oder Weihnachtsgottesdiensten.
Die Kirche ist von innen sehr schön und geschmackvoll (was man wahrlich nicht von allen Hamburger Kirchen sagen kann). Ein warmes Licht heißt den Besucher willkommen und es fällt nicht schwer, sich in der schönsten Barockkirche Norddeutschlands wohl zu fühlen. Die Orgelmusik leistet ebenfalls ihren Beitrag zu diesem Ambiente.
Der Michel bietet einen atemberaubend schönen Rundblick über Hamburg – der Hafen und Freihafen, der direkt zu Füßen des Michels liegt, die Innenstadt mit Planten un Blomen und der Alster, die startenden Flugzeuge in Fuhlsbüttel. Bei schönem Wetter kann man bis nach Poppenbüttel und Harburg gucken. Das sollte man sich nicht entgehen lassen – und vor allem nicht das Erfolgserlebnis, wenn man die 543 Stufen hinauf zum Glockenturm geschafft hat.
Planten un Blomen
Hamburg hat mit Planten un Blomen und den dazugehörenden Wallanlagen eine Oase der Ruhe mitten im städtischen Treiben.
Die Pflanzenvielfalt ist groß, es gibt Seen und Flussläufe mit Seerosen und „Wasserfällen“. In den Treibhäusern kann man exotische Pflanzen aus der ganzen Welt bewundern.
Kein Wunder, dass viele Berufstätige ihre Mittagspause gern hier verbringen – und auch auf so manche studentische Lerngruppe kann man im japanischen Garten treffen. An den Seeterrassen wird in den Sommermonaten die Wasserorgel gespielt: Die Wasserspiele zu klassischer Musik sind nicht nur farblich und musikalisch wunderschön, sondern vor allem hoffnungslos romantisch ;-)
Der große Spielplatz mit seinen beiden Kletterbergen ist für jedes Hamburger Kind ein festes Ausflugsziel.
Das Hamburger Messegelände sowie der Fernsehturm – offiziell der Heinrich-Hertz-Turm, von den Hamburgern liebevoll „Telemichel“ genannt – bilden einen Teil der Parksgrenzen.
Mein Garten
Nicht zu vergessen mein Garten! Ja, ich habe einen kleinen Garten, den ich nach den strengen Regeln des Wildwuchses pflege. Und dass es in Hamburg keinen Winter gibt, ist - wie dieses Foto von meiner Korkenzieher-Haselnuss im Winter 2002 belegt - nur eines der vielen Vorurteile über die Heimat der “Fischköppe”.
|